Die Deutsch-Französische Energieplattform zu Gast bei der Konferenz „Cities to be“

Zwei Tage diskutierten Fachleute aus der ganzen Welt im französischen Angers über die Frage, wie Städte von morgen aussehen können – Städte, die Lebensqualität, Umweltschutz und wirtschaftliche Dynamik miteinander verbinden.

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Die nationalen Energieagenturen dena und die ADEME organisierten auf der Konferenz „Cities to be“ im Rahmen der Deutsch-Französischen Energieplattform eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Titel: „Towards 2050 innovative districts: Concepts, technologies and lessons learned from France and Germany“. 65 Teilnehmer diskutierten über intelligente und innovative Stadtteillösungen und bekamen aus erster Hand Erfahrungsberichte aus Paris, München, Lyon und Kaiserlautern (Pfaff Reallabor) präsentiert. München und Lyon verfolgen gemeinsam das Ziel, richtungsweisende Smart City Lösungen in den Bereichen Mobilität, Energie und Bürgerbeteiligung zu erproben und Blaupausen für urbane Zukunftskonzepte in weiteren Städten zu entwickeln. Das Forschungsprojekt EnStadt:Pfaff begleitet die Entwicklung des Pfaff-Quartiers, das damit zu einem Modellquartier für die nachhaltige Quartiersentwicklung in Deutschland wird, während im Großraum Paris das neues Quartier Paris Saclay auf ca. 2,5 Mio. Quadratmetern entstehen wird. Beim „Meet & Greet“ konnten die Teilnehmer persönlich mit den Experten aus den Beispielstädten diskutieren, was rege genutzt wurde. Auch die Praxis kam nicht zu kurz: am Nachmittag besuchten ca. 45 Teilnehmer das nachhaltige Quartier „Les Echats 3“ in Beaucouzé, einem Außenbezirk von Angers.

Die Konferenz „Cities to Be“ fand am 12. und 13. September 2019 in Angers und in diesem Jahr erstmalig in einem internationalen Kontext statt. Mit rund 1.700 Besuchern hat die Teilnehmerzahl die Erwartungen des Veranstalters übertroffen. Die Konferenz ist die zentrale Veranstaltung der ADEME zu Gebäude- und Städtethemen in Frankreich mit zahlreiche parallelen Veranstaltungen (u. a. die von dena und ADEME). Angesprochen wird eine breite Zielgruppe, z. B. Kommunen, Industrieunternehmen, Immobilienbranche, Architekten, Banken

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