Sowohl in Frankreich (32 Prozent) als auch in Deutschland (30 Prozent) macht der Verkehr rund ein Drittel des Endenergieverbrauchs sowie der CO2-Emissionen aus. Dies liegt unter anderem daran, dass immer mehr Menschen eigene Autos haben – aber auch am Treibstoff, der überwiegend auf fossilen Energien basiert.

Beide Länder haben sich vorgenommen, die CO2- und Feinstaubbelastung vor allem in den Städten zu reduzieren. Ein wirkungsvolles Mittel dafür sind Fahrzeuge, die mit Elektrizität, Erdgas oder Wasserstoff betrieben werden. Die europäische Kommission setzt daher auf alternative Kraftstoffe und mehr Energieeffizienz, um ihre Klimaziele zu erreichen. Als größte Fahrzeughersteller und zentraler Verkehrsknoten der EU spielen Deutschland und Frankreich eine wichtige Rolle bei der Umsetzung der Maßnahmen.

Elektromobilität länderübergreifend möglich machen

Bisher kommt die Elektromobilität nur schleppend in Gang. Noch ist die Reichweite der Fahrzeuge zu gering, die Ladezeit zu lang und die Infrastruktur etwa für Tankstellen nicht vorhanden.

Die Deutsch-Französische Energieplattform untersucht, wie eine länderübergreifende Elektromobilität nachhaltig gestaltet und praktisch umgesetzt werden kann. Ziel ist es unter anderem, Lösungen für Abrechnungssysteme und Ladehardware zu entwickeln, die in mehreren Ländern funktionieren.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt darauf, die verschiedenen elektrisch betriebenen Fahrzeuge besser zu vernetzen, um den öffentlichen Verkehr attraktiver zu machen. Außerdem initiieren dena und ADEME Best-Practice-Projekte im Bereich Elektromobilität.