Mit der Energiewende hat sich Deutschland ambitionierte Ziele gesetzt. Bis 2050 soll das Energiesystem sicher, sauber und wirtschaftlich sein. Frankreich hat sich auf einen ähnlichen Weg begeben – mit dem Gesetz über die nationale Energiewende, dem „loi de transition énergétique pour la croissance verte“.
Frankreich will bis 2050 75 Prozent weniger CO2 ausstoßen als 1990. Schon im Jahr 2030 soll 40 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Quellen kommen. Auch der Energieverbrauch und die Nutzung fossiler Energieträger sollen deutlich sinken.

Um dies zu erreichen, plant die französische Regierung ein Bündel an Maßnahmen: Sie will unter anderem die Gebäudesanierung vorantreiben, Elektroautos fördern und Finanzierungsprogramme für erneuerbare Energien entwickeln.

Die Energiewende europäisch verankern

Der Erfolg der Energiewende hängt jedoch auch davon ab, ob sie europäisch verankert wird. Als bilaterale Initiative soll die Deutsch-Französische Energieplattform die Energiewende länderübergreifend vorantreiben, ihre Vorteile aufzeigen und auf die politische Agenda in Europa setzen.
Deutschland und Frankreich haben erhebliche wirtschaftliche und politische Bedeutung innerhalb der EU. Daher hat ihre Zusammenarbeit großen Einfluss auf die Akzeptanz und Verbreitung innovativer Technologien und Verfahren in anderen Mitgliedsstaaten.

Handlungsfelder der Deutsch-Französischen Energieplattform

Die Deutsch-Französische Energieplattform verfolgt bei ihrem Engagement einen ganzheitlichen Ansatz. Es geht nicht nur um einzelne Handlungsfelder wie etwa den Ausbau erneuerbarer Energien, sondern um die Transformation des ganzen Energiesystems. Dazu gehören auch Themen wie die Energieeffizienz, der Ausbau der Infrastruktur und die Integration der erneuerbaren Energien in das Energiesystem.

Die Akteure der Plattform engagieren sich daher in verschiedenen zusammenhängenden Handlungsfeldern: Energieeffizienz in Gebäuden, Energieeffizienz in der Industrie, Stromnetze, Erneuerbare Energien und Verkehr.

Dabei ist es entscheidend, die Ansätze der Politik mit denen der Wirtschaft zu koordinieren. Deutschland und Frankreich können hier wichtige Impulse für ganz Europa geben.

Energieeffizienz in Gebäuden

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Bei der Gebäudesanierung haben Deutschland und Frankreich unterschiedliche Ansätze. Von Erfahrungsaustausch und Leuchtturmprojekten profitieren beide Seiten.

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Energieeffizienz in der Industrie

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Energiekosten senken, das Klima schützen und zugleich die internationale Wettbewerbsfähigkeit stärken – vor diesen Herausforderungen stehen deutsche wie französische Unternehmen gleichermaßen.

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Stromnetze

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Um in Zeiten der Energiewende ein stabiles Netz und Versorgungssicherheit zu gewährleisten, müssen die Stromnetze länderübergreifend ausgebaut und modernisiert werden.

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Erneuerbare Energien

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Erneuerbare Energien sind weltweit auf dem Vormarsch. Zeitgleich wächst der internationale Wettbewerbsdruck für Unternehmen der Erneuerbare-Energien-Branche. Mit Kooperationen können sich deutsche & französische Unternehmen behaupten.

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Mobilität

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Energieeffizienz im Verkehr ist eine zentrale Herausforderung der Energiewende. Als größte Fahrzeughersteller der EU haben Deutschland und Frankreich starken Einfluss auf das Erreichen der Klimaziele.

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